Wenn dem Sünder wird abgesprochen sein Leben so wird er unter meine Hand gegeben
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Folterkammer

                    
        

 

Ein '''Folterinstrument''' diente im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zur sog. „Wahrheitsfindung“ im Zuge der Rechtsprechung. Folterinstrumente wurden z. B. bei einer Peinliche Befragung zur Erzwingung von „Geständnissen“ eingesetzt.

Über '''Foltergeräte und Foltergrade''' findet man in der außerwissenschaftlichen Literatur mehr Phantasie als Geschichte| Wahrheit. Auch so genannte Kriminalmuseen sind in dieser Hinsicht mit Vorsicht zu bewerten. Gerade in diesen wird oft nicht deutlich zwischen prozessualer Folter und Geräten zum Vollzug von Körperstrafen und Hinrichtungen unterschieden.


Richtblock:

 
 


 

 Ein '''Richtblock''' war im Mittelalter ein Holzblock, auf dem der Kopf eines Verurteilten ruhte, bevor der mit einer Axt durch einen Scharfrichter enthauptet wurde. Der Richtblock stand meistens auf einem Schafott (einem Holzpodest) auf öffentlichen Plätzen.
Auf dem Richtblock wurde jedoch nicht mit dem Richtschwert gerichtet.

 

 





Pranger:

Der Pranger Schandpfahl''' oder '''Kaak'''  war der zentrale Schauplatz der Ehrenstrafen. Er war an einem Ort, wo eine grosse Öffentlichkeit den Strafen zuschauen konnte (Rathaus, Marktplatz oder Kirche). Der Pranger war aber nicht nur eine Strafwerkzeug, sondern auch ein öffentlicher Ort der Schande und Unehrlichkeit, der nicht berührt werden durfte. Zugleich war der Pranger Zeichen einer hohen Gerichtsbarkeit, auf den die Stadt stolz war. Gewöhnlich standen die Verurteilten ein bis zwei Stunden am Pranger, manchmal wurde die Prozedur auch mehrmals wiederholt. Zu den Delikten, die auf diese Art in aller Öffentlichkeit bestraft wurden, zählten der einfache Diebstahl und Betrug (Preisbetrug bis Falschspiel), ausserdem Sittlichkeitsdelikte (Ehebruch, Blutschande), aber auch Gotteslästerung und Meineid

Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung





Schandgeige

Eine '''Halsgeige''' (auch '''Schandkragen''' oder '''Schandgeige''' oder '''spanische Geige''' genannt) ist eine meist hölzerne |Fessel, die in Europa im Mittelalter verwendet wurde. Sie umschließt den Hals und die Handgelenke der zu fesselnden Person, wobei sich die Hände hintereinander vor dem Körper befinden. Teilweise wurden die Handgelenke an die Fußgelenke gefesselt, wobei der Gefangener|Gefangene in dieser Haltung auch an den Fesseln aufgehängt werden konnte. Gefangene mussten oft tagelang in solchen Fesseln warten.Die Halsgeige diente zur Durchführung von Ehrenstrafen. Der verurteilten Person wurde die Halsgeige umgelegt, woraufhin sie damit durch die Stadt geführt und/oder an den Pranger gestellt wurde, so dass sie dem Spott der Mitbürger ausgesetzt war und gedemütigt werden sollte. Die Halsgeige wurde nur bei leichten Vergehen verwendet, 
 


 

Eine Sonderform war die Doppel-Halsgeige, in die zwei Frauen gleichzeitig eingeschlossen wurden, die miteinander gezankt hatten. Die Doppel-Halsgeige war so konstruiert, dass sich die beiden Verurteilten von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen mussten.

Brustkralle

Brustkralle Auch Brustbeißer oder Brustzange genannt. Dieses Folterwerkzeug wurde hauptsächlich bei Frauen angewandt, die Ehebruch begangen haben oder auch eine Abtreibung. Aber auch bei Sittenwidrigkeit und Sündhaftigkeit wurde diese Brustkralle angewandt.

Die Kralle wurde entweder kalt angesetzt und riss der Frau die Brust in Fetzen oder auch ganz ab, manchmal legte man sie vorher auch noch eine Weile in glühende Kohlen, im den Schmerz zu vergrößern. Meist wurde die Frau auf dem Weg zur Richtstätte mehrmals mit der Brustkralle gequält.


Die Garrotte



Eine '''Garrotte''' (auch ''Garotte' schändlicher/niederträchtiger Stock; im Deutschen auch ''Halseisen'', ''Würgeisen'' oder ''Würgschraube'' genannt) ist ein Hinrichtung sinstrument, bei dem der Verurteilte an einen Holzpfahl gefesselt wird. Die Garrotte wurde und wird aber auch als Folterinstrument verwendet.
Im Gegensatz zur Strangulation, bei der die Halsschlagader abgeschnürt wird, erfolgt bei der Garrotte ein Zusammenpressen der Luftröhre. Das Opfer wird erdrosselt, der Tod tritt langsam durch |Ersticken ein. In frühen Versionen legte der Henker dem Opfer von hinten eine Schlinge um den Hals, die er mittels eines Stocks langsam zudrehte. Später wurde die Schlinge durch ein Metallband ersetzt, das lediglich zum Fixieren diente. Dem Opfer wurde von hinten
eine Metallschraube ins Genick gedreht, wodurch der Tod in der Regel augenblicklich eintrat.





Die '''Daumenschraube''',  '''Daumenstock''' bezeichnet wurde, war ein Folterinstrument zur „Wahrheitsfindung“ der Rechtsprechung im Mittelalter und der  frühen Neuzeit. Sie wurde bei einer Peinliche Befragung| zur Erwirkung von Geständnissen eingesetzt.



 

 



Körperliche Verstümmelung

Eine andere Tortur war das Schrauben und Ausbrennen der Zunge. Eine weitere die Zertrümmerung der Hände auf einem Amboss bzw. das Abschlagen der Hände und Füße mit einem Beil. "Hexen" bzw. der Unsittlichkeit angeklagten Frauen wurden bevorzugt Nasen und Ohren abgeschnitten; Juden, die einen Diebstahl begangen haben sollten, wurden an den Füßen zwischen zwei ausgehungerten Hunden oder Wölfen aufgehängt. Eine ganz besondere Grausamkeit stellte das Ausweiden der Opfer dar. Ihr Bauch wurde aufgeschlitzt, ein Teil des Darms herausgenommen, an einer Rolle befestigt und aufgewickelt.



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